Neuer Thriller im Frühjahr und Re-Release von Abgewiesen

Ihr Lieben,

abgewiesenin einer Woche ist es soweit, mein Bestseller aus dem Jahr 2015 wird von Amazons hauseigenem Verlag neu aufgelegt. Zu diesem Zweck hat es ein neues Cover bekommen, das meiner Meinung nach wirklich toll aussieht. Du bist Blogger und daran interessiert, „Abgewiesen“ auf ihrem Blog zu besprechen? Schreib mir doch eine Mail an

melisa.schwermer@gmail.com

dann lasse ich dir ein digitales Exemplar zukommen (die Printversionen habe ich leider noch nicht zugeschickt bekommen).

Doch es gibt noch mehr, für mich fantastische Neuigkeiten. Fabian Prior hat euch so gut gefallen, dass ich mich hingesetzt habe und einen weiteren Fall für ihn geschrieben habe. Worum es geht? Da müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, aber ich kann schon mal so viel verraten: Ich hatte unheimlichen Spaß beim Schreiben und ich glaube, das neue Buch steht „So bitter die Schuld“ in nichts nach. Im Frühjahr wird das Buch veröffentlicht und hier seht ihr den Titel. Darunter folgt eine kleine (völlig unlektorierte) Leseprobe des ersten Kapitels. Wen das neugierig gemacht hat, der sollte unbedingt meinen Newsletter abonnieren, denn da gibt es demnächst mehr Infos und Leseproben sowie ein Gewinnspiel zum Release von Abgewiesen. :)

Jetzt wollt ihr aber sicher wissen, wie der Titel lautet. Hier kommt er mit einem kleinen Einblick ins Cover. Das ist nämlich schon fertig :) Die Leseprobe findet ihr darunter. Viel Spaß und bis bald :)

teaser

Gierig starrte Harald die Frau in dem Minirock an, die vor ihm an der Kasse stand. Ihre Strumpfhose hatte eine winzige Laufmasche, die knapp über der Kniekehle begann und sich über den Oberschenkel entlang nach oben bis unter den Rocksaum zog. Zu gerne hätte er sich hingekniet, seinen Finger ausgestreckt und die kleinen Löcher im Stoff abgefahren, bis er ebenfalls unter ihrem Rock landete. Um ihre warme Haut unter dem zarten Stoff zu spüren. Dann würde er die Strumpfhose packen, an den Rändern der Laufmasche reißen und ihren Körper freilegen.
»Dürfte ich Sie um ihre Postleitzahl bitten?«, holte ihn die schrille Stimme der Kassiererin unsanft aus seiner Phantasie. Die Frau mit dem Rock stand noch immer da und versuchte verzweifelt ihre Einkäufe in ihre viel zu kleine Handtasche zu stopfen.
»Nein«, antwortete er schroff auf die Bitte der Kassiererin, setzte dann ein freundliches Lächeln auf und ging ein Stück auf die Frau zu. »Wenn Sie erlauben, würde ich Ihnen gerne eine Stofftasche kaufen. Dann müssen Sie sich nicht damit abmühen.«
Sie schaute verwirrt auf, als wäre sie sich unsicher, ob er tatsächlich mit ihr gesprochen hatte. Dann runzelte sie die Stirn. »So eine Tüte kann ich mir schon noch selbst leisten. Ich hatte nur gehofft, dass ich sie mir sparen kann. Aber danke …«
»Ich bestehe darauf, sie zu bezahlen«, sagte Harald, bemüht, seine Gesichtszüge nicht entgleisen zu lassen. Sie hatte überhaupt keinen Grund, so abweisend zu ihm zu sein. Er hatte nur ein nettes Angebot gemacht.
»Wie Sie meinen. Danke.«
Er nickte zufrieden. Für den Moment ein wenig versöhnt, und nahm eine der Stofftaschen aus dem Fach unter dem Warenband.
»Würden Sie die bitte abziehen, damit die junge Dame ihre Einkäufe endlich verstauen kann«, sagte er zur Kassiererin und hielt der Frau mit dem Rock die Tasche hin.
Sie nahm sie aus seiner Hand, bemüht, ihn dabei nicht zu berühren.
Harald zog seine Hand zurück und steckte sie in seine Jackentasche. Seine Finger trafen auf die Kühle der kleinen Flasche, die er einstecken hatte. Versonnen drehte er sie zwischen den Fingern, während die Frau sich wieder ihren Einkäufen widmete. Amüsiert beobachtete er, wie sie die Packung Tampons einsteckte, die er für seine Mädchen gekauft hatte.
Besser konnte es für ihn gar nicht laufen. Er bezahlte seinen Einkauf in bar und beeilte sich, der Frau hinterherzukommen. Als er den Laden verließ, war es bereits dunkel, doch auf dem Parkplatz war nicht viel los. So konnte er sie auf der rechten Seite ausmachen, wie sie gerade in ihren Wagen stieg. Sie hatte auf einem Behindertenparkplatz geparkt. Nervös schraubte er das Fläschchen in seiner Jackentasche auf.
»Einen Moment«, rief er dann und hob die Hand. Sie schaute kurz auf, schlug dann aber die Tür zu. Harald stellte seine Tüte ab und lief zu ihrem Auto. Gerade rechtzeitig, denn sie setzte bereits zurück. Als sie schaltete, klopfte er an die Scheibe auf der Fahrerseite. Sie hob den Blick, seufzte und ließ dann das Fenster herunter.
»Was wollen Sie denn?«, fragte sie und fischte mit der rechten Hand nach den Zigaretten, die auf dem Beifahrersitz lagen.
»Entschuldigen Sie, ich will Sie gar nicht belästigen. Aber … nun ja, es ist mir etwas unangenehm. Sie haben da etwas von mir eingepackt. Meine Töchter würden es mir nicht verzeihen, wenn ich ihre Tampons nicht mitbringe.«
»Oh«, machte sie und schien einen Moment zu überlegen. Der Hinweis darauf, dass er ein Familienvater war, ließ sie anscheinend Vertrauen schöpfen. »Waten Sie einen Moment, ich habe die Tasche in den Kofferraum gestellt.« Sie war im Begriff, auszusteigen, da hupte Fahrer, der ebenfalls ausgeparkt hatte und nicht an ihr vorbeikam.
»Parken Sie doch besser noch mal, bevor wir den Unmut der anderen auf uns ziehen.«
Sie nickte und lenkte ihren Wagen in die nächste freie Lücke. Dieses Mal war es kein Behindertenparkplatz.
Harald holte in der Zeit seine Tasche und ließ seinen Blick unauffällig über den Parkplatz schweifen. Er konnte keine Kameras entdecken. Somit stand sein Entschluss fest. Mit schnellem Schritt ging er zurück zu ihrem Wagen. Sie war gerade im Begriff, auszusteigen. Er holte das Fläschchen aus seiner Tasche, träufelte sich etwas von der Flüssigkeit auf seinen Ärmel und presste ihr den Unterarm auf Mund und Nase.
Sie wehrte sich nur kurz, bevor sie in seinen Armen zusammensackte.
»Du sollst doch nicht immer schon so früh trinken«, sagte er laut und schaute sich um. Niemand schien sie zu beachten.
Er legte ihren Arm um seine Schulter, hob seine Einkäufe vom Boden auf und ging mit der Frau zu seinem Auto. Dort setzte er sie auf den Beifahrersitz, verstaute die Tasche vor ihren Füßen und lief schnell zurück zu ihrem Wagen. Die Tampons brauchte er unbedingt. Er suchte sie aus der Tasche im Kofferraum raus, ging zurück zu seinem Auto und ließ sich auf den Fahrersitz fallen. Als er von Parkplatz fuhr, raste sein Herz vor Vorfreude.
Die wich einer nervösen Anspannung, als er auf sein Grundstück fuhr. Er parkte den Wagen, zerrte die Frau aus dem Wagen und schleifte sie zur Haustür, wo er den Schlüssel aus seiner Jackentasche kramte. Nachdem er aufgeschlossen und in den Flur getreten war, rief laut: »Ich bin wieder da«, und wartete einen Moment.
Es blieb alles ruhig. Zufrieden stellte er die Taschen in der ab, trug die Frau nach oben in sein Schlafzimmer und legte sie dort aufs Bett. Am liebsten hätte er sich sofort über sie hergemacht, doch zuerst musste er etwas essen. Außerdem hatte er sich im Auto etwas anderes überlegt. Er würde sich eins der Mädchen aus dem Keller dazuholen. Sein erster echter Dreier. Er konnte es kaum erwarten.
»Wir werden sehr viel Spaß haben«, sagte er und tätschelte das Bein der Frau. Bei dem Gedanken daran, dass er ihr gleich mithilfe der Laufmasche die Strumpfhose vom Leib reißen würde, wurde er hart in der Hose. Für einen kurzen Moment bereute er, dass im Keller kein Platz mehr für sie war. Aber dann besann er sich eines Besseren. Die Mädchen in seinem Keller würden noch sehr lange für ihn da sein. Mit der Laufmaschenfrau würde er seinen Spaß haben. Kurz aber heftig. Und dann hatte er einen anderen Ort für sie. Oder für das, was noch von ihr übrig war.
Seine Hände zitterten, als er ihre Hände in die Fesseln legte und sie mit der Kette verband. Dann drückte er ihr einen Kuss auf die Wange und ging zurück nach unten.
Er schloss die Tür zum Keller auf, ging hindurch und verriegelte sie hinter sich wieder ordentlich. In den Jahren war er immer nachlässiger geworden und in letzter Zeit hatte er sich einige Male dabei erwischt, dass er die obere Tür nicht stets verschlossen hielt. Er hatte sich vorgenommen, in Zukunft wieder genauer darauf zu achten.
In freudiger Erwartung stieg er die Treppen hinab, durchquerte den Raum und auch den nächsten, an dessen Ende er die schwere Stahltür aufsperrte. Dahinter war es stockfinster. Er tastete nach dem Lichtschalter.
»So ihr beiden hübschen«, sagte er zu den Frauen, die auf ihren Matratzen in den gegenüberliegenden Ecken des Raumes hocken. Die Ketten am Handgelenk der linken klirrten leise, als sie sich bewegte. Die beidenn »Wer von euch beiden hat denn heute das Glück, mit mir den Abend zu verbringen?«

Cover Injektion 2

Nach langer Überlegung, habe ich mich für dieses Cover entschieden. Es ist gar nicht so einfach gewesen, sich nach dem ersten Teil für ein Cover zu entscheiden. Der Stil sollte immerhin an „Injektion“ erinnern, das Motiv sofort ins Auge springen und zudem irgendwie mit dem Inhalt zu tun haben. Hier ist es nun, ich hoffe, es gefällt euch :)

Rache Cover

2014 – eine kleine Vorschau

Anstatt eines Rückblicks auf das vergange Jahr – für den es ohnehin zu spät wäre – werde ich eine Vorschau auf das geben, was mich im Jahr 2014 erwarten wird.

2014, das wird das Jahr der Veränderungen für mich.

Los geht es mit meiner neuesten Veröffentlichung, mit der etwa Mitte Februar zu rechnen ist. Zum ersten Mal habe ich mich an die Ich-Perspektive gewagt. Auch wenn ich vorher immer das Gefühl hatte, sie nicht zu mögen, hat es diese Geschichte irgendwie von mir verlangt. Ähnlich wie bei der Katzenlady war es zunächst eine Kurzgeschichte, die sich bei näherem Hinsehen verselbstständigt hat und zu einer mittlerweile ca. 120 Seiten starken Novelle angewachsen ist. In etwa fünf Tagen wird sie an die ersten Beta-Leser gehen. Ich bin schon ganz gespannt. Das hier wird vermutlich das Cover werden, zumindest in dieser Art (der Titel steht noch nicht fest):

Cover Injektion

Eine weitere aufregende Veränderung in meinem Leben folgt im April. Ich werde die Studentenbuden-Zeit verlassen und in eine größere Wohnung umziehen. Dort werde ich endlich ein Büro haben, in dem ich in Ruhe arbeiten kann. Außerdem – für das Autoren- und Doktorandenleben weniger wichtig – eine Dachterrasse. Das erste Mal, seit ich von zu Hause ausgezogen bin (was ganze zwölf Jahre her ist), habe ich einen Balkon. Wahnsinn. Und was für einen, seht selbst:

Dachterrasse

Nun kommen wir zu der dritten und vielleicht wichtigesten Veränderung. Ich werde die Schule nach dem Sommer verlassen und mich zurück in die Hände der Universität begeben. Ab dem Wintersemester 2014/2015 werde ich mein Promotionsstudium beginnen. Die Entscheidung hat mich einiges an grauen Haaren gekostet und ich bin froh, sie endlich gefällt zu haben.

Es wird also für mich ein spannendes Jahr, auf das ich mit freudiger Erwartung blicke.

Alles Liebe für euch,

Melisa :)

Gewinnspiel zum Release

Versprochen ist versprochen: Jetzt startet das große Gewinnspiel rund um die Veröffentlichung meiner Katzenlady.

Bevor ich loslege, erst mal ein paar Worte des Dankes. Die Gratisaktion, die Freitagnacht nun endet, war super spannend und wunderbar erfolgreich. Ich freue mich tierisch, dass die Aktion so gut angenommen wurde. Seit gestern (Mittwoch) halte ich mich auf Platz 1 der Horror-Charts bei den Kindle Downloads. Das ist der Wahnsinn. Ich hoffe, ich konnte euch gut unterhalten.

Wem die digitale Version nicht genügt, der hat jetzt DIE Chance, hier abzuräumen. Es gibt tolle Preise. Was genau, das verrate ich euch allerdings nicht :) Nur so viel, sie haben alle etwas mit Katzen zu tun. Um euch doch wenigstens etwas neugierig zu machen, hier mal ein paar Bilder von den Pakten, die es abzustauben gibt:

Folgende Wahl solltet ihr treffen, bevor ihr euch fragt, was ihr für eines dieser sensationellen Päckchen tun müsst.

Seid ihr ein uneigennütziger Katzentyp, der für sein geliebtes Haustiert alles tun würde oder eher jemand, der sich selbst mal wieder etwas Gutes tun will? Oder habt ihr vielleicht gar keine Katze? Dann sollte euch die Entscheidung leicht fallen.

Denn jetzt gilt es, eine Wahl zu treffen:

Tragt ihr euch für Paket A ein, dann bekommt ihr ein vollgepacktes Überraschungspaket für euer/eure Fellknäuel/Fellnasen. Und das Beste: Die Kiste ist mit dabei. Uh Yeah *Katzenjubel*

Tragt ihr euch für Paket B ein erwartet euch eine katztastische Überraschung für den Menschen.

Bei beiden Pakten gibt es selbstverständlich eine Printausgabe der Katzenlady dazu. Auf Wunsch sehr gerne auch signiert.

Doch das ist noch nicht alles. Auch einen zweiten und dritten Platz habe ich zu vergeben. Die Aufgaben sind natürlich die gleichen, ihr wollt ja schließlich eine Chance auf den ersten Platz haben. Sollte euch die Glücksfee aber nicht auf den vorderen Rang wählen, so könnt ihr dennoch eine Katzenlady als Taschenbuch + kleine Überraschung (Platz 2) oder „nur“ eine Katzenlady als Taschenbuch (Platz 3) gewinnen. Wer genau hinschaut, kann ein kleines Stück der Platz 2 Überraschung auf den Bildern rausblitzen sehen. Wie interessant alle Gewinne sind, zeigt euch hier schon mal der Herr Doktor:

Herr Doktor

Was die Aufgabe denn überhaupt ist, fragt ihr euch? Na dann aufgepasst:

Gruppe A, die Katzenmenschen, dürfen kreativ werden. Sicher liebt ihr eure Stinker genauso abgöttisch, wie ich meine  Samtpfoten und wollt sie jedem zeigen. Ich habe es auf dem Cover der Katzenlady getan. Und das ist eure Chance. Bastelt euer eigenes Cover – mit eurer Mietz. Ihr sollt nicht das echte Cover nachbilden, nein. Macht es so, wie es euch gefällt. Setzt eure Fellnase(n) so in Szene, wie ihr es gut findet. Ich mobbe damit übrigens keine Hunde, nur Hundebesitzer könnten eben weniger mit dem Paket anfangen…

Gruppe B, die armen Menschen ohne Katze oder diejenigen, die finden, dass sie ihre Biester genug verwöhnen, sollen nicht minder kreativ werden. Schreibt mir doch ein schönes Gedicht oder eine sehr sehr kurze Geschichte (etwa eine Seite maximal) über eine Katze. Ob gruselig, lustig und wenn es sein muss sogar traurig ( :( ), das ist ganz euch überlassen. Nur kopiert sie bitte nicht aus dem Internet, ich werde das überprüfen. Und als Lehrerin bin ich gut in so etwas…

Allen Teilnehmern würde ich zudem noch gerne zwei Versprechen abringen: Es wäre zum einen toll, wenn ihr meiner Facebookseite ein „like“ schenken würdet. Zum anderen: Schickt mir doch ein Bild von euren Gewinnen, wenn sie bei euch sind, damit dann alle Neugierigen auch wissen, was sie (leider) nicht gewonnen haben.

(Wenn ihr noch in den Newsletter wollt, um zukünftige Gewinnspiele nicht zu verpassen, gerne: ) 

Puh, das war aber jetzt viel Gebabbel, wie man so schön auf hessisch sagt. Jetzt noch die lästigen Formalia:

Schickt mir die Fotos oder Gedichte bis spätetens zum 25.10.2013 an meine Mailadresse melisa.schwermer@gmail.com

Noch am selben Wochenende werde ich die Gewinner ziehen und benachrichtigen.

So, nun wünsche ich euch ein grandioses und kreatives Wochenende. Ich hoffe auf rege Beteiligung.

Alles Liebe, Melisa :)