Leseproben

Seite99 ist ein Projekt, auf dem Autoren die 99 Seite ihres Buches als Leseprobe zur Verfügungen stellen können. Es wird gemunkelt, dass ein Leser, dem die 99ste Seite gefällt, dazu geneigt ist, das Buch zu kaufen, weil diese Seite aussagekräftiger als der Anfang eines Buches sei. Versuchen wir es, hier könnt ihr die jeweils 99ste Seite aus Inektion 1 und 2 lesen:

Injektion 1

Injektion 2: Die Rache

käfer2klein1Leseprobe „Der Käfer“

Nachdem Thomas sich mit einem Blick in den Rückspiegel versichert hatte, dass sich niemand hinter ihnen befand, schaltete er die Scheinwerfer aus und nahm die Abzweigung auf den Feldweg. Er wollte nicht, dass jemand mitbekam, was er hier machte. Dass er in der Dunkelheit jemanden übersehen könnte, hatte er nicht bedacht. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich ein dunkel gekleideter Mann vor dem beigen VW auf. Mit voller Wucht stieg Thomas auf die Bremse und vergaß vor lauter Schreck, die Kupplung zu treten. Ruckartig erstarb der Motor und das Auto stand. Der fremde Mann schaute wütend durch das Fenster auf der Beifahrerseite. Als er sah, dass sich eine Frau im Wagen befand, kam er näher heran. Angelika drehte ihren Kopf weg und flüsterte Thomas zu:

„Beeil dich bitte. Sieh doch nur, wie neugierig der schon schaut. Da bekomme ich eine Gänsehaut. Wir hätten doch einfach ins Kino fahren sollen.“

Thomas bemühte sich, dem Typen keine Beachtung zu schenken. Ohne sich zu ihm umzudrehen ließ er den Motor wieder an und fuhr an dem Fremden vorbei.

„Komisch, was meinst du, was er hier um diese Uhrzeit ganz alleine zu suchen hatte?“, fragte Angelika.

„Das kann ich mir nicht erklären. Normalerweise tummeln sich hier oben nur Paare. Vielleicht wollte er eines beobachten und war gerade auf dem Heimweg, da er niemanden gefunden hat“, sagte er und drückte mit der rechten Hand beruhigend ihr Knie. Am liebsten hätte er sich auf die Zunge gebissen. Was schwafelte er bloß für einen Mist? Er konnte ihre Bedenken wohl kaum aus dem Weg räumen indem er sie glauben ließ, dass sich hier oben ein Spanner herumtrieb. Schon den ganzen Abend hatte sie sich geziert, überhaupt in das Auto einzusteigen und mit ihm mitzufahren. Jetzt, wo er fast am Ziel war, kamen ihm fast noch dieser blöde Kerl und sein eigenes Gestammel dazwischen. Er schielte zu ihr hinüber um ihre Reaktion zu beobachten. Angelika schien gar nicht bemerkt zu haben, was er gesagt hatte. Wie ein kleines Kind kicherte sie neben ihm in sich hinein.

„Das ist ganz schön aufregend. Einfach nachts hier mitten ins Feld zu fahren. Die Aussicht ist grandios, kannst du die vielen Sterne sehen?“, fragte sie ihn. „Ich bin froh, dass du mich doch noch  überreden konntest.“

Tatsächlich hatten sie gerade den höchsten Punkt des Hügels erreicht. Von hier konnten einen wunderbaren Blick auf das Dorf im Tal und den sternenbehangenen Himmel genießen. Ansonsten war es stockfinster. Wenn Thomas durch die Heckscheibe schaute, konnte er nicht mal den Feldweg erkennen. Er bremste das Auto ab, wendete es so weit, dass sie nun quer über den Weg standen und stellte den Motor ab. In ihrem Rücken befand sich der tiefschwarze Wald, vor ihnen lag das spärlich beleuchtete Dorf. Das entfernte Schimmern der Lichter verbreitete eine romantische Atmosphäre. Zärtlich umfasste Thomas Angelikas Genick und zog ihren Kopf zu sich. Verschwörerisch schaute er ihr in die Augen.

„Wenn deine Eltern wüssten, dass wir gar nicht ins Kino gefahren sind, wir beide hätten ein richtiges Problem“, flüsterte er.

Angelika blickte ihn verliebt an. Mit ihrem blonden Pony sah sie beinahe aus wie das Filmsternchen Elke Sommer. Seine Freunde beneideten ihn ganz offen um diese Hammerbraut, wie sie Angelika nannten. Thomas jedoch mochte sie nicht wegen ihrer blonden Haare oder ihren wohlgeformten Hüften. Auch ihre großen Brüste waren nur eine nette Beigabe. Sie teilte seinen Humor, sie war verständnisvoll und überhaupt nicht spießig. Vor allem war sie bei weitem kein Hausmütterchen, das nur auf den richtigen Mann zum Kinderkriegen wartete. Insgesamt war sie einfach ganz anders als all die anderen Frauen in ihrem Alter. Wobei sie gerade in diesem Augenblick ein wenig mehr so sein könnte. Dann hätte er es wesentlich einfacher.

„Mein Vater würde dir schon Manieren beibringen, wenn er das herausbekäme“, sagte sie und drückte ihm stürmisch einen Kuss auf den Mund.

Entspannt lehnte sich Thomas in seinem Sitz zurück. Fast schon zärtlich tätschelte er das kühle Leder neben seinem Oberschenkel. Das Auto war sein ganzer Stolz. Sein Vater hatte gerade etwas von seinem Land an die Gemeinde verkauft und der Familie einen nagelneuen Diplomat von Opel geleistet. Den vierzehn Jahre alten VW hatte er an Thomas vererbt. Für ihn ein unbeschreiblicher Glücksfall. Er hätte sich in der nächsten Zeit wohl kaum einen eigenen Wagen leisten können. Sein Vater hatte das Auto vor etwa drei Jahren bei einer Polizeiversteigerung in Frankfurt erworben. Der Wagen war für Thomas‘ Mutter gedacht, damit sie die Eier und die geschlachteten Hühner zum Markt fahren konnte. Sein Vater selbst fuhr nur seinen Traktor, da er nie wirklich das Dorf verließ.

Der Käfer hatte von Anfang an eine seltsame Wirkung auf Thomas gehabt. Der Wagen hatte wohl einem Triebtäter gehört, der darin seine Opfer abgeschleppt und dann gefügig gemacht hatte. Obwohl Thomas sehr interessiert an dieser Geschichte war, hatte sein Vater ihm nie näheres darüber erzählen wollen. Für ihn waren das alte Kamellen und es lohnte sich angeblich nicht, sich weiter damit zu beschäftigen. Seine Mutter misstraute dem Auto nachdem sie mitbekam, welche Geschichte es hatte. Thomas hingegen fand schon immer, dass den Wagen eine gruselige Aura umgab. Und er war sicher, dass es an seiner Vergangenheit lag.

Vermutlich spürte Angelika diese auch, denn sie wollte nie mit ihm in das Auto steigen. Jedes Mal musste er stundenlang mit ihr diskutieren, meist mit dem Ergebnis, dass er alleine wieder fuhr. Heute hatte er sie allerdings überredet und war mit ihr durch die Gegend gekurvt und hatte sie mächtig mit seinen Fahrkünsten beeindruckt. Er spürte, wie sie nach seiner Hand griff und legte seinen Arm um ihre Schulter. Heute Abend konnte alles passieren und er hoffte darauf, sie endlich verführen zu können. Während er sich noch überlegte, wie er sie am besten rumkriegen konnte, merkte er, wie seine Hand sich schon zum Ausschnitt ihrer Bluse bewegte.

Angelika kicherte schüchtern und schob sie wieder nach oben auf ihre Schulter. Was für eine Zicke. Wollte sie ihn denn nie ranlassen? Sie waren jetzt seit über einem Jahr zusammen und es wurde Zeit, dass sich mehr zwischen ihnen tat als nur kindisches Knutschen. Schließlich war er ein Mann. Er arbeitete auf dem Hof seines Vaters, besaß ein Auto und durfte es sogar offiziell fahren. Das sollte ihr mal ein anderer Kerl in ihrem Alter bieten. Forsch startete er einen neuen Versuch, der sofort von Angelika unterbunden wurde.

„Kannst du nicht akzeptieren, dass ich das noch nicht will? Genau deswegen wollte ich nicht mit dir herumfahren. Wann immer du mit dieser Karre hier unterwegs bist, benimmst du dich unmöglich.“

Thomas musste ihr insgeheim recht geben. Er konnte sich selbst nicht erklären, warum er so unnachgiebig an ihr herum baggerte. Wenn er sich nicht zusammenriss, würde er sie womöglich ganz verlieren. Er sollte sich einfach mal mit dem zufrieden geben, was sie ihm zu geben bereit war. Wären sie doch bloß ins Kino gegangen, dann müsste er jetzt nicht mit seiner Erektion hier herumsitzen und versuchen, sich zu beruhigen. Aber warum wollte er das überhaupt? Schließlich war es Angelikas Schuld, dass er so scharf war. Mit ihrem beschissenen Ausschnitt und ihrer figurbetonten Hose sah sie aus als wäre sie dem Cover des Playboys entsprungen.

„Ich verstehe nicht warum du dich so anstellst. Und dann schiebst du es immer auf das Auto. Als hätte das damit was zu tun“, fuhr er sie an.

„Das denke ich mir nicht aus. Meine Freundinnen sagen auch, dass du ganz komisch bist, wenn du damit herum fährst. Barbara hat sogar erzählt, dass du gehupt und anzüglich gepfiffen hast, als du an ihr vorbei gefahren bist.“

„Nur weil deine prüden Freundinnen keinen Spaß verstehen heißt das noch lange nicht, dass ich mich seltsam verhalte wenn ich mit dem Käfer herum fahre. Die sind doch bloß neidisch weil ihre Freunde kein Auto haben. Du solltest dich glücklich schätzen, stattdessen beschwerst du dich ständig.“

„Mit dir kann man in letzter Zeit wirklich nicht normal reden“, sagte sie mit brüchiger Stimme.

Großartig, jetzt fing sie auch noch an zu heulen. Der Abend konnte ja nur in einer Katastrophe enden. Vermutlich würde er sie nach Hause fahren, nicht mal einen Abschiedskuss bekommen und sich dann einsam in seinem Käfer einen runterholen. Obwohl er sich dabei unbeschreiblich fühlte, wenn er in dem Auto mit nacktem Hintern auf den Ledersitzen saß und dabei seinen Penis auf und ab rieb. Aber das würde ihm nicht für immer genügen. Nein, er hatte mehr verdient und er würde sich die ständige Zurückweisung nicht bieten lassen.

„Wir hatten darüber gesprochen. Du warst einverstanden zu warten. Ich bin einfach noch nicht so weit. Fahr mich bitte nach Hause.“

Thomas starrte ihren Hinterkopf an. Sie hatte sich beleidigt zum Fenster gedreht. Super, jetzt wollte sie auch noch nach Hause. Er nahm seine Hand von Angelikas Schulter und strich ihr langsam über die Haare. Doch die Geste führte nicht zu der erwarteten Reaktion. Stattdessen pfriemelte sie an dem Türhebel herum. Anscheinend wollte sie aussteigen. Wütend riss er mit einem starken Ruck an dem blonden Zopf. Ihr Kopf wurde nach hinten geschleudert und sie starrte ihn aus weit aufgerissenen Augen an. Während sie noch zu überrascht von der Situation war, lehnte er sich mit der linken Seite zu ihr rüber und schnallte sie ab.

„Thomas, lass mich sofort los! Du tust mir weh“, jammerte sie.

„Du hast es nicht anders gewollt“, schrie er sie an und riss mit der linken Hand an ihren Beinen. Mit der rechten hielt er noch immer ihren Zopf fest umklammert. Mittlerweile kniete er auf seinem Sitz, um besser an sie heran zu kommen. Angelika wimmerte und versuchte ihre Haare seinem Griff zu entziehen. Sie  kratzte ihn an seiner Hand und ein Schmerz schoss seinen Arm hoch. Dieses Flittchen. Dem würde er es zeigen. Er griff ihren Zopf noch fester, holte aus, und schlug  mit aller Kraft ihren Hinterkopf an die Scheibe. Sie schrie kurz auf, allerdings nur so lange, bis er ein zweites Mal ausholte und mit ihrem Kopf das Fenster auf der Beifahrerseite zertrümmerte. Erschüttert blickte er auf das Blut, das aus ihrem Kopf auf die Verkleidung der Beifahrertür tropfte.

Das hatte er nicht gewollt. Er wollte doch nur, dass sie aufhört zu schreien. Dass sie sich nicht mehr so anstellt. Was hatte er getan? Was, wenn sie tot war? Er ließ ihre Haare los und fühlte an ihrem Hals nach ihrem Puls. Erleichtert stellte er fest, dass sie atmete. Auch wenn er ihre Halsschlagader dank seiner zitternden Hände nicht finden konnte wusste er zumindest, dass sie noch lebte. Aber was sollte er jetzt tun? Er konnte sie wohl kaum so nach Hause bringen, das Blut war mittlerweile auch schon auf ihre Bluse getropft. Was sollten sie denn ihren Eltern erzählen, wo das Blut herkam? Sie würde sich irgendwo waschen müssen. Und dafür musste sie sich ausziehen.

Bei dem Gedanken daran meldete sich sein Schwanz wieder. Thomas zerrte bereits wieder an ihren Beinen, als ihr Parfum in seine Nase stieg. Dieser Geruch machte ihn fast wahnsinnig. Er beuge sich herunter um mehr davon einzusaugen. Zu dem Parfum mischte sich der Geruch der Ledersitze. Als seine Stirn fast ihr Kinn berührte, konnte er sich kaum noch halten. Er fühlte sich, als müsste sein Schritt explodieren. So nah war er ihr noch nie gekommen. Was, wenn er sie einfach nur mal berühren würde? Sie würde es ja nicht mal mitbekommen. Alles was er wollte, war sie kurz zu spüren. Die Wärme ihres Busens, die er schon jetzt fast fühlen konnte, obwohl er sie noch nicht mal angefasst hatte. Über sie gebeugt beobachtete er, wie sich ihr Brustkorb beim Atmen langsam hob und wieder senkte.

Er wich zurück auf seinen Sitz. Wie konnte er nur an so etwas denken? Da lag seine Freundin, die er über alles liebte, verletzt und bewusstlos auf dem Beifahrersitz und er dachte darüber nach, ob er sie mal kurz antatschen sollte? Was stimmte denn nicht mit ihm? Er musste sie dringend in ein Krankenhaus fahren. Selbst wenn sie danach nie wieder etwas mit ihm zu tun haben wollte, wäre das ihr gutes Recht. Er konnte selbst nicht verstehen, wie es soweit gekommen war. Er setzte sich gerade auf seinen Sitz und ließ den Motor an.

Aber irgendwas brachte ihn dazu, nicht loszufahren. Bestimmt fünf Minuten saß er da, mit laufendem Motor und schaffte es nicht, den Fuß auf das Gaspedal zu stellen. Es war, als hindere ihn eine fremde Macht daran. Vorsichtig schaute er zu Angelika rüber. Sie lag noch immer bewusstlos da, den Kopf in der Öffnung, wo einmal eine Scheibe sein müsste. Wäre da nicht das ganze Blut, hätte die Szene beinahe friedlich wirken können. So aber war sie einfach nur verdammt beängstigend. Und gleichzeitig machte sie Thomas unheimlich an. Er könnte mit Angelika anstellen, was er wollte. Keiner beobachtete sie. Später könnte er einfach behaupten, dass alles ein Unfall gewesen sei. Dass sie beim Liebesspiel einfach ein wenig heftiger zugange gewesen seien.

Warum zierte er sich eigentlich so? Ihn konnte doch nichts aufhalten. Entschlossen stellte er den Motor wieder ab und drehte sich zu ihr. Ganz langsam knöpfte er ihre Bluse auf. Als er ihren Busen in dem weißen Spitzen BH freigelegt hatte, musste er bereits eine Pause einlegen. Er wollte einfach nur auf sie abspritzen, dann wäre aber das ganze Erlebnis schon vorbei. Es wäre also besser, wenn er sich jetzt zusammen riss. Da er die Enge in seiner Hose kaum noch aushielt, stieg er aus, zog seine Hose aus und warf sie achtlos neben sich auf den Feldweg.

Befreit beugte er sich in den Wagen, um sich wieder Angelika zu widmen. Damit sie nicht so unnatürlich verdreht dalag, zog er an ihren Beinen, bis er sie auf den Fahrersitz gewuchtet hatte. Sie lag nun quer über beide Sitze, ihr Kopf war auf die Armlehne herunter gefallen. Ihr Rücken wurde von dem Schaltknüppel nach oben gedrückt, was ihre Brüste besonders betonte. Der BH war verrutscht und gab nun einen dunklen Nippel frei. Schon allein dieser Anblick war genug, um Thomas erneut fast in den Wahnsinn zu treiben. Was hatte er doch für ein Glück im Unglück. Wer konnte schon wissen, wie lange er unter normalen Umständen darauf hätte warten müssen.

Diese Gelegenheit würde er nicht vergehen lassen. Er konnte kaum atmen und beeilte sich, die Hose von Angelikas Hüften zu reißen. Es war gar nicht so einfach, da sie an den Hüften hauteng anlag. Aber irgendwann hatte er es geschafft und sie lag mit blankem Unterkörper und gespreizten Beinen für ihn bereit. Thomas hatte das Gefühl, dass sich sein Gehirn mittlerweile komplett verabschiedet hatte und er nur noch von seinem Trieb gesteuert wurde. Er stürzte sich auf seine bewusstlose Freundin und explodierte bereits, als er in sie eindrang. Dennoch wollte er nicht auf das Gefühl verzichten und blieb so lange wie möglich auf ihr liegen.

Als er ihr lüstern über die Wange leckte, wachte sie auf. Aus ihren blauen Augen schaute sie Thomas flehend an. Er flüsterte ihr zu, dass es ihm leid tue. Er wollte ihr gerne versprechen, dass wieder alles gut werde, doch dann hätte er gelogen. Es tat ihm leid, dass es so weit gekommen war. Gerne hätte er das alles mit ihrem Einverständnis gemacht. Aber sie hatte sich wehren müssen. Sie musste einen auf züchtiges Mädchen machen. Als er an ihr Gejammer dachte, kochte in ihm wieder die Wut hoch. Dämliche Zicke, sie war doch selbst daran schuld. Mit voller Wucht schlug er ihr ins Gesicht. Erneut verlor sie das Bewusstsein.

Die Erschütterung aber, die bei dem Schlag durch ihren Körper ging, weckte in Thomas‘ Penis neue Lebensgeister. Er merkte, wie er wieder hart wurde und so bewegte er sich grunzend auf Angelika auf und ab. Dabei befingerte er ihre Brüste und knetete ihre Nippel. Schon so oft hatte Thomas sich gewünscht, ihren Busen zu sehen und zu erfahren, wie ihre Brustwarzen aussahen. Alles sah genauso gut aus, wie er es sich vorgestellt hatte. Einen kurzen Moment meldete sich in ihm das schlechte Gewissen. Warum tat er Angelika das an? Wie sollte es nach heute Abend weiter gehen? Er hielt inne und schloss angeekelt von sich selbst die Augen. Was sollte er tun? Wie konnte er all das beenden?

Ein Schluchzen durchzuckte Angelikas Körper und holte Thomas zurück in die Realität. Noch immer lag er auf ihr drauf, war in ihr drin. Seine Hand ruhte auf ihrer Brust. Bevor er sich über die Konsequenzen Gedanken machte, sollte er es einfach genießen. Es war sowieso zu spät, er hatte bereits zu viel angerichtet. Er drückte ihre Brust und leckte gierig an ihrer Brustwarze. Auf einmal verspürte er das dringende Bedürfnis, Angelika zu schmecken. Es genügte ihm nicht, ihre Wärme um seinen Penis zu spüren. Er wollte mehr. Mit den Zähnen umschloss er ihren kleinen Nippel und biss zu.  Mit einem schnellen Ruck hatte er die rosafarbene Knospe abgebissen.

Fast überrascht darüber, wie einfach sich der Nippel vom restlichen Fleisch löste, kaute er darauf herum. Ihr Geschmack steigerte seine Erregung ins Unermessliche. Noch während er darauf herum biss, kam er ein zweites Mal. Blut aus der Wunde auf ihrer Brust lief in einem schmalen Rinnsal über den Bauch der jungen Frau, die in diesem Moment die Augen aufriss. Zuerst orientierungslos starrte sie ihn an, blickte an sich herunter. Als sie sah, was er ihr angetan hatte, stieß sie einen hysterischen Schrei aus und schlug nach ihm. Mit aller Kraft versuchte sie, ihn von sich zu stoßen. Doch sie war viel zu schwach und konnte nichts gegen ihn ausrichten. Über ihr zartes Gesicht rannen die Tränen und versickerten an ihrem Hals im blonden Haar. Thomas konnte und wollte das nicht mehr mit ansehen.

„Angelika, es tut mir leid. Ich liebe dich, es tut mir leid“, flüsterte er. Und dabei log er nicht. Er hatte das alles nur aus Liebe getan. Er versuchte, sie zu beruhigen, doch sie wollte nicht aufhören zu schreien. Anscheinend gab es nichts was er tun konnte, um die Situation zu bereinigen. Angelika würde nicht aufhören zu schreien und auch in Zukunft  – dessen war er sich sicher – nicht schweigen. Sie würde zur Polizei gehen und damit wäre sein Leben im Arsch. Es gab nur einen Weg, wie er aus der Nummer wieder rauskam. Er schaute ihr ein letztes Mal in ihr tränenüberströmtes Gesicht.

„Mach’s gut, Angelika“, flüsterte er.

Gerade, als er seine Hände um ihren Hals legte, spürte er einen Schlag auf seinen Kopf. Es fühlte sich an, als explodierte eine Bombe in seinem Kopf. Er sackte über Angelika zusammen und hob abwehrend die Arme. Als er seinen schmerzenden Kopf anhob um nachzuschauen, was ihn angegriffen hatte, erwischte ihn der zweite Schlag. Jemand drosch mit einem Stein auf ihn ein. Während sein Kopf in Richtung des Armaturenbretts geschleudert wurde, erkannte er kurz ein Gesicht am Fenster. Der Mann, den er vorhin beinahe umgefahren hatte, stand dort vor dem Käfer und schwang erneut den Stein in seine Richtung.

 

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